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Mehr Solidarität und Engagement gegen Rollback! „Gegen Sexualaufklärung und Gender Mainstreaming? Diskussion über konservative und rechtspopulistische Kampagnen gegen vielfältige Lebensweisen und Feminismus"

Mehr Solidarität und Engagement gegen Rollback!

Am 14. April fand eine Podiumsdiskussion zu einem mehr als nur besorgniserregenden Thema „Gegen Sexualaufklärung und Gender Mainstreaming? Diskussion über konservative und rechtspopulistische Kampagnen gegen vielfältige Lebensweisen und Feminismus" statt.

Auf Einladung der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW und der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln (ibs) finden sich mehr als einhundert Interessierte in einem fast schon überfüllten Raum des Kölner NS-DOK zusammen.Eine Mitarbeiterin der ibs nimmt in ihrem Vortrag eine differenzierte Einschätzung verschiedener Gruppierungen vor, die seit über einem Jahr bundesweit gegen Sexualaufklärung und vielfältige Lebensweisen hetzen. Es wird schnell deutlich, dass es sowohl inhaltliche als auch personelle Verbindungen und Überschneidungen mit extremen Rechten, christlich-fundamentalistischen Gruppen sowie der Alternative für Deutschland (AfD) gibt.Aktivist_innen und Akteur_innen aus der Beratung, Bildung und Politik berichten über die Auswirkungen und damit verbundenen Herausforderungen für die Arbeit. Die Podiumsgäste fordern mehr Solidarität mit den angegriffenen Strukturen, Erhöhung finanzieller und personeller Ressourcen sowie die Beteiligung an den Protestaktionen der Gegenbewegungen.Danke an Alle, die zu einem Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben

Pressemitteilung

 

 


Soeben erschienen: Diskriminierung und Gewalt stoppen! Neue Strategien gegen Homo- und Transphobie in NRW

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW veröffentlichte eine Tagungsdokumentation „Diskriminierung und Gewalt stoppen! Neue Strategien gegen Homo- und Transphobie in NRW“.

Was steckt hinter dem US-amerikanischen Konzept gegen  Hassverbrechen und lässt es sich auch in NRW umsetzen?  Wie wirken mehrdimensionale Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammen?  Was können Community, Politik und Selbsthilfe tun, um Gewalt und Diskriminierung gezielt zu begegnen?  

Die Beiträge diskutieren aktuelle Fragen der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Personen und geben Impulse für eine Weiterentwicklung dieses Themas in NRW. Neue Studien-Ergebnisse zeigen auf, wo es beim Thema „Diskriminierung“  brennt und wie praktische Handlungs-Strategien aussehen können. Aktuelle Links zu Beratung und Literatur ergänzen das Informationsangebot.

Die vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen und der Heinrich-Böll-Stiftung NRW geförderte Fachtagung fand am 13.11.2013 in Düsseldorfer Villa Horion statt.

Bestellung der Broschüre über kontakt@vielfalt-statt-gewalt.de  oder Sie können die Broschüre hier als  PDF-Dokument (5 MB) herunterladen

 Kontakt: Aleksej Urev, Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit  für Lesben und Schwule in NRW, Tel.: 0221 – 27 66 999-55,  kontakt@vielfalt-statt-gewalt.de


Jahresbericht der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit

Der Jahresbericht 2013 kann hier als PDF (1,9 Mb) heruntergeladen werden

Der Jahresbericht 2014 kann hier als PDF heruntergeladen werden

Der Jahresbericht 2015 kann hier als PDF heruntergeladen werden


Pressemitteilung: Aleksej Urev ist neuer Landeskoordinator für die Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in Nordrhein-Westfalen  hat ein neues Gesicht.  Aleksej Urev (34), Diplom-Sozialpädagoge und –Sozialarbeiter, hat  Anfang Mai 2014 die Aufgaben der koordinierenden Fachstelle übernommen.

„Mit Aleksej Urev haben wir jemanden für die Landeskoordination gewonnen, der aufgrund seines persönlichen Profils und seiner beruflichen Erfahrung eine Bereicherung für den Arbeitsbereich und das RUBICON ist“, freut sich Geschäftsführerin Dr. Beate Blatz.

Zu Aleksej Urevs Aufgaben  gehören neben der Weiterentwicklung des Arbeitsbereiches und der  fachlichen Begleitung von Beratungsangeboten eine kontinuierliche  Öffentlichkeitsarbeit zu Diskriminierung und Gewalt in Bezug auf  Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen (s. Querverweis).  Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung mit unterschiedlichen Fachgremien und Organisationen und der Austausch mit Behörden und Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Für mich als weißen schwulen Cis Mann (s. Querverweis) aus der Mittelschicht ohne gegenwärtige psychische und physische Beeinträchtigungen ist es wichtig, über die eigene Lebensform hinaus die Vielfalt von Lebensentwürfen und Lebensweisen in den Blick zu nehmen. Deshalb freue ich mich auf ein vielfältiges Netzwerk von Kooperations-Partner_innen und auf die wertvollen Erfahrungen, die mich im Zusammenhang mit den neuen Aufgabe erwarten.“

Die Landeskoordination ist eine vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Fachstelle mit Sitz im RUBICON, Köln.

Hier geht es zur Pressemitteilung


Der Begriff Trans* wird als Überbegriff für unterschiedliche Selbstbezeichnungen von transidenten Menschen, Transgender und transsexuellen Menschen verwendet.

Der Begriff Cis-Gender beschreibt Geschlechtsidentität, die anders als bei Trans* mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. (vgl. http:/transintersektionaliteat.org vom 05.06.2014)


Neuer Flyer zu "Beratung gegen Rechtsextremismus und Rassismus in NRW

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW hat einen neuen Flyer herausgebracht zur "Beratung gegen Rechtsextremismus und Rassismus", in dem auch die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule als erste Anlaufstelle für Informationen benannt ist.
Auf der Webseite NRWeltoffen werden alle Handlungsansätze und Angebote zu diesem Themenfeld vorgestellt, die das Ministerium durch seine Landeskoordinationstelle gegen Rechtsextremismus bündelt. 

Zum Beratungsflyer


Spendenaktion „Wir helfen Dennis“ erfolgreich abgeschlossen - Treppenlift kann über Spenden finanziert werden

Am 20. November hatten die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW und die ARCUS Stiftung gemeinsam dazu aufgerufen, für einen Treppenlift für Dennis Reske zu spenden. Der 24-jährige Gelsenkirchener ist seit einem schwulenfeindlichen Überfall im Februar 2012 zu 80 Prozent schwerbehindert und kann seinen Beruf als Hundeausführer nicht mehr ausüben. Seine Wohnung im 2. Stock konnte er nur noch unter größter Mühe erreichen.
Noch vor Weihnachten gelang es, das Spendenziel in Höhe von 16.000 € zu erreichen. Bis zum heutigen Tag sind 13.500 € Einzelspenden auf dem Spendenkonto der ARCUS-Stiftung eingegangen. Weitere 8.000 € spendete die Hans Georg Schneider Stiftung, an die sich Dennis Reskes Lebensgefährte bereits im Sommer gewandt hatte. Dieser Betrag soll nach Willen des Stifters sowohl für den Treppenlift als auch für zusätzliche alltagserleichternde Baumaßnahmen investiert werden.
Die Spendenaktion erfuhr über die eigens eingerichtete Facebookseite weit über NRW hinaus große Resonanz. Viele Einzelspender_innen fühlten sich vom Schicksal von Dennis angesprochen und unterstützten die Aktion finanziell und ideell. Einige nutzten die Vorweihnachtszeit für besonders kreative Aktionen. So veranstaltete das Gelsenkirchener Tattoostudio „ES-Thetik Tattoo“ am Nikolaustag eine Spendenaktion, bei der weit über 3.000 € zusammen kamen. Die Phoenix-Sauna Essen spendete von den Einnahmen eines Tages jeweils 2 € für Dennis Reske und sammelte darüber großzügig gerundet 1000 € ein.
Auch Vereine, Gruppen und eine Partei spendeten oder riefen dazu auf. „Wir sind beeindruckt von der großen Solidarität mit Dennis Reske“, stellen Almut Dietrich, Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit und Reinhard Klenke, Vorstand der ARCUS-Stiftung zum erfolgreichen Abschluss der Spendenaktion fest. „Vielen Menschen war es ein Anliegen, ein Zeichen zu setzen gegen die Gewalt, die Dennis als schwuler Mann erlebt hat“, hat Almut Dietrich beobachtet.
Der Auftrag für die Installation des Treppenlifts ist bereits erfolgt. Sobald die Baupläne vorliegen kann eine Baugenehmigung bei der Stadt Gelsenkirchen eingeholt werden.
Dennis Reske und sein Mann hoffen nun, dass der Treppenlift bereits im Februar in Betrieb genommen werden kann.
Mehr Informationen: https://www.facebook.com/wirhelfendennis


Pressemeldung: 10 Jahre Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW

„Ich bin überfallen worden“ – „Mein Nachbar bedroht mich!“ – „Ich werde am Arbeitsplatz gemobbt!“ Anrufe wie diese erreichen die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW regelmäßig.
Dass Diskriminierung und Gewalt auch heute noch zum  Alltag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Menschen gehören, hat eine Studie im Auftrag der EU in diesem Jahr eindrucksvoll bestätigt. 46 % der 11.000 Befragten aus Deutschland gaben an, in den letzten 12 Monaten aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität diskriminiert oder angegriffen worden zu sein.  Gleichzeitig besteht ein hohes Dunkelfeld: nur sehr wenige der Betroffenen entschließen sich zu einer Anzeige. Viele wissen nicht an wen sie sich mit ihren Gewalterfahrungen wenden können.
Auf diesen Fakten baut die Arbeit der  Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in Trägerschaft des RUBICON/ SOZIALWERK für Lesben und Schwule in Köln auf. Seit 10 Jahren leistet die vom Ministerium für Generationen, Emanzipation, Pflege und Alter  des Landes NRW geförderte Fachstelle Informations— und Aufklärungsarbeit zu allen Erfahrungen von Diskriminierung, Gewalt und häuslicher Gewalt von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Menschen. In dieser Zeit hat Almut Dietrich, Landeskoordinatorin seit 2003,  ein Netzwerk von  Anlauf- und Beratungsstellen geknüpft, das Betroffenen für ein Erstgespräch oder eine vertiefende Beratung zur Verfügung steht. Da für die meisten dieser Anlaufstellen Gewalt nur eines von vielen Beratungsthemen ist, organisiert die Landeskoordinatorin Fortbildungen und steht für Fachinformationen und Fallberatungen zur Verfügung.
Um Diskriminierung und Gewalt frühzeitig zu verhindern, hat die Fachstelle 2008 zusammen mit SchLAu NRW und der Rosa Strippe Bochum die Initiative „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ gegründet. Mit großem Erfolg: „Das Projekt hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass es heute ein Bewusstsein über die Diskriminierung von lesbischen und schwulen Schüler_innen und Lehrer_innen in NRW gibt“ resümiert Almut Dietrich. Seit 2012 wird die Initiative in Kooperation mit dem Schulministerium von einer eigenen Fachstelle betreut.
Die größte Herausforderung bleibt das Dunkelfeld. Die Landeskoordination bringt deshalb auch im Rahmen des NRW Aktionsplans gegen Homo-und Transphobie ihre Expertise bei Polizei, Justiz und in Präventionsarbeitskreisen ein. „Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* werden häufig bei Präventionsmaßnahmen nicht berücksichtigt. Oft fehlt es auch an Wissen darüber, dass sich diese Gruppe aus Angst vor Stigmatisierung nicht an Dritte wendet.“ so Almut Dietrich.
Dieses Thema steht deshalb auch im Mittelpunkt  der Fachtagung „Diskriminierung und Gewalt stoppen! Neue Strategien gegen Homo- und Transphobie in NRW“, mit der das RUBICON das 10 jährige Jubiläum der Fachstelle am 13. November in der Villa Horion in Düsseldorf begeht. Denn das ist langfristiges Ziel der Anti-Gewalt-Arbeit in NRW: dass Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Menschen zur Ausnahme werden!


Neue Studie zu Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer

Die Senatsverwaltung Berlin hat eine neue Studie zu "Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer" veröffentlicht. Befragt wurden 1042 schwule und 121 bisexuelle Männer aus dem ganzen Bundesgebiet.

  • Rund zwei Drittel der befragten schwulen und rund die Hälfte der befragten bisexuellen Männer berichteten über direkte Diskriminierungserfahrungen.
  • Ebenfalls zwein Drittel der befragten Teilgruppen wurden Opfer von Straftaten aufgrund ihrer sexuellen Orientierung.
  • Die häufigste Form der Diskriminierung, über die berichtet wurde, waren Beleidigungen, Bedrohungen und Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz und im Bekanntenkreis.
  • Zwei Drittel der schwulen und die Hälfte der bisexuellen Männer berichten über unangenehme sexuelle Anspielungen oder Witze oder über Beschimpfungen und Beleidigungen
  • 28% der schwulen und 24% der bisexuellen Männer wurden Opfer einer Straftat v.a. durch unbekannte Täter im Freizeitbereich.
  • 9% der befragten Schwulen berichtete von gewalttätigen Angriffen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung.

Es gibt eine hohe Übereinstimmung der Ergebnisse mit der Befragung von MANEO (2006/2007)

Kurzzusammenfassung der Studie

Die vollständige Studie zum Download


Neu aufgelegt: „Nicht jammern, sondern klagen!“

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW veröffentlicht eine völlig überarbeitete Fassung  der Broschüre „Nicht jammern, sondern klagen! Diskriminierungsschutz und Recht für Lesben, Schwule, Trans*“.  
Interviews mit Christine Lüders von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes,  Manfred Bruns vom LSVD oder Tanja Junginger, die als lesbische Erzieherin vom katholischen Arbeitgeber entlassen wurde, zeigen auf, wo es aktuell beim Thema „Diskriminierung“ für Lesben, Schwule und Trans* brennt. Erweitert wurde der bisherige Fokus der Broschüre um die Themen „Diskriminierung von Trans*Menschen“ und „ Mehrfachdiskriminierung“ sowohl  in der Gesellschaft als auch in der LSBT*-Community. Aktuelle Links zu Beratung und Literatur ergänzen das Informationsangebot.
pdf zum Download

Bestellung der Druckfassung der Broschüre über kontakt@vielfalt-statt-gewalt.de


Comic zu alltäglicher Diskriminierung
5.8.2011

Veröffentlicht: EU-Befragung zu Hassverbrechen und Diskriminierung

Am 17.05 2013 veröffentlichte die europäische Grundrechtsagentur FRA die bisher größte Befragung zu Hassverbrechen und Diskriminierung gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* (LSBT*) in Europa.Insgesamt 93.000 LSBT* beteiligten sich an der Online-Befragung. Allein in Deutschland nahmen 11.000 Personen an der Umfrage teil.
Die Ergebnisse machen erschreckend deutlich, wie alltäglich Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen für LSBT* nach wie vor in Europa sind. Deutschland liegt dabei, anders als vielleicht erwartet, im europäischen Durchschnitt:

  • 46 %  (47 % EU-Durchschnitt) der deutschen Studienteilnehmer_innen gaben an in den letzten 12 Monaten aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität diskriminiert oder angegriffen worden zu sein.
  • 21 % der befragten Deutschen wurden bei Jobsuche oder auf der Arbeit diskriminiert (20% EU-Durchschnitt).
  • 32 % der LSBT* wurden als Kund_innen bei der Wohnungssuche, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Geschäft etc. diskriminiert (32% EU-Durchschnitt).
  • 90 % der Befragten hatten vor ihrem 18. Lebensjahr in der Schule negative Kommentare zu LSBT* gehört.

Von allen Befragten sind Trans*gender am häufigsten von Diskriminierung und Gewalt betroffen.

Die Folgen:

Auch in Deutschland ist das Verheimlichen der eigenen Identität in bestimmten Situationen noch Alltag. Nur  4 % der Befragten waren der Meinung, das Händchenhalten von LSBT*-Paaren in der Öffentlichkeit sei ein weit verbreitetes Phänomen.

Äußerst gering ist auch die Bereitschaft Diskriminerung oder Gewalt zu melden oder anzuzeigen:

Nur 22 % schwersten Gewalterfahrung der letzten 5 Jahre wurden europaweit bei der Polizei angezeigt. Bei den Beleidigungen waren es nur 6 %. Fast die Hälfte der Befragten begründete dies damit, dass sie nicht erwarten würde, dass die Polizei tätig werden würde. Ein Drittel der Befragten befürchteten sogar homo- oder transphobe Reaktionen der Polizei.

Quelle zum Download auf Englisch

Zusammenfassung der gesamteuropäischen Ergebnisse auf Deutsch