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Gewalt

„Wo fängt Gewalt an?“

Bei abwertenden Sprüchen über „Schwuchteln“, „Transen“ oder „Kampflesben“? Bei der Verbreitung von Lügen oder Gerüchten in der Nachbarschaft? Oder erst, wenn mit körperlicher Gewalt gedroht wird oder Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen körperlich angegriffen werden?

Für uns findet Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen immer dann statt, wenn jemand aufgrund seiner sexuellen oder geschlechtlichen Identität oder eines anderen persönlichen Merkmals in seiner bzw. ihrer Würde und körperlichen Unversehrtheit angegriffen wird.

Dies kann beim Familienfest, auf einer Party bei Freunden, in der Nachbarschaft, in der Schule, am Arbeitsplatz oder auf der Straße sein.

Auch das Vermeiden von Orten, Situationen oder Verhaltensweisen, aus Angst Opfer von Gewalt zu werden, kann eine Form von Gewalt sein.

Schwule Überfalltelefone und Beratungsstellen für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sind erste Anlaufstellen, um über das Erlebte zu sprechen und sich über mögliche Handlungsschritte zu informieren.